Demo 5.3.2010 13:00 Praterstern
Vom Traum zum Raum!!
Für viele Menschen wird es immer schwieriger, sich die hohen Mieten zu leisten. Dabei sollte Wohn- und Lebensraum ein Grundrecht sein: schon 1903 hat die SPÖ in einem Grundsatzbeschluss gefordert, dass Miete höchstens 10% des Lohneinkommens ausmachen dürfe. Anstatt überteuerter Mieten und Freiräume nur für jene, die sichs leisten können, sollte ein selbstbestimmtes und würdiges Wohnen für alle möglich sein. Raum ist zur Genüge vorhanden, denn in Wien stehen über 80.000 Wohnungen leer. Wir sind für das Recht aller, lang leerstehenden Raum für unkommerzielle Projekte nutzen zu können. Das Hausprojekt will ein selbstverwaltetes Haus mit Wohnbereich, unkommerziellen Werkstätten, Projekträumen, einem offenen Cafe und vielem mehr verwirklichen.
Mehr infos auf: platzangst.noblogs.org
Fr. 4.12.09 Freiräume Soli im Augarten
Hausprojekt her, Schwarzer Kanal und Liebig 14 (Berlin) bleiben!! Neues Haus für das Brunnen 183 Hausprojekt. Augarten für alle!!
Allen Menschen gewidmeter Erlustigungs-Ort...
F13-Transpiaktion Triesterstrasse: Hausprojekt jetzt, Liebig 14 bleibt!
Freiräume schaffen, oder es gibt nix z Weihnachten!
(gefunden auf at.indymedia.org)
Wir haben uns den F13 ausgesucht um auf die prekäre Situation von Freiräumen, nicht nur in Wien, hinzuweisen. Der F13 ist ein Aktionstag für Menschen die vom öffentlichen Raum aufgrund der Kommerzialisierungsprozesse immer mehr ausgegrenzt werden. Versuche sich Räume wieder anzueignen, wie das leerstehende Haus der Stadt Wien in der Triesterstrasse 114 werden leider nur allzu schnell von der Polzei beendet. Stattdessen werden nun Securities bezahlt, den Leerstand zu bewachen. Sei es am Augartenspitz oder im Casino Baumgarten, für die allgemeine Nutzung gewidmete Räume und Flächen werden lieber dem ökonomischen Verwertungsdruck preisgegeben anstatt sie für selbstverwaltete Projekte zu öffnen. Nicht einmal leerstehende Brachen werden in dieser Stadt für Wagenplätze freigegeben. Wir wünschen der Stadt Wien und allen anderen von nun an Pech in der Verhinderung von Freiräumen. Sollte die Stadt, diese Politik nicht bald überdenken, werden wir uns am Kommerzialisierungsgetue rächen und Weihnachten verhindern, in echt!
Freiräume erkämpfen und verteidigen, seis in Wien, Berlin oder in den Niederlanden – Squat the World!
5.11. Politdisku Beisl: 1*1 für ein Hausprojekt

Hausprojekt in der Triesterstrasse 114
Hausprojekt in der Triesterstraße 114 geräumt!
In den heutigen (Montag 12.10.09) frühen Morgenstunden wurde das neue Hausprojekt in der Triesterstraße 114 geräumt. Ohne Vorankündigung oder Durchsage wurden die Scheiben von einem Großaufgebot der WEGA eingeschlagen. Wenige Minuten später drangen vermummte Einsatzkräfte in das Haus ein. Die großteils schlafenden BewohnerInnen wurden unsanft geweckt und herausgebracht. Entgegen der Presseaussendung der Exekutive wurde dem Großteil der Personen die Mitnahme ihrer Habseligkeiten verweigert.
Die Stadt und die Wiener SPÖ haben wieder einmal bewiesen, dass sie sich vehement gegen selbstverwaltete Projekte und Freiräume jeder Art stellen. Während des gesamten Bestehens des Hausprojektes haben sie jegliche Verhandlungen und Kommunikation mit den BewohnerInnen und AktivistInnen des Hausprojektes trotz mehrmaliger Versuche der Kontaktaufnahme verweigert. Die vollkommen unangekündigte Räumung setzt damit einen vorläufigen Höhepunkt des Abwürgens selbstverwalteter Projekte, ohne sich mit ihnen irgendwie auseinanderzusetzen. Doch nicht zuletzt sollte sich eine als sozialdemokratisch verstehende Stadtregierung die Frage stellen, ob Polizeieinsätze und Repression wirklich die geeignete Antwort auf die Forderung nach mehr Selbstbestimmung und sozialen und kulturellen Freiräumen ist.
Nach der Räumung haben noch ca. 30 AktivistInnen spontan beschlossen die zuständige Behörde zu besuchen, nachdem diese während der Aktionswoche nicht bereit war mit uns zu reden. So wurde kurzerhand das Büro von Michael Ludwig besetzt um endlich einen Gesprächstermin zu bekommen. Soviel zu BürgerInnennähe der Stadt. Bei dem Gespräch wurde Versprochen, dass sie in den nächsten ein bis zwei Wochen eine für unser Projekt zuständige Person verlautbaren werden.Leider konnten wir unsere Sachen nicht gleich selber mitnehmen, da diese gerade von einer Magistratsbehörde aussortiert, registriert und in ein Lager gebracht werden. Wie wir soeben erfahren mussten, weiß bei der Stadt die eine Hand nicht was die andere tut, so wurden die Requisiten der Theatergruppe, die eine Mietvereinbarung mit der Stadt hat und mit uns nichts zu tun hat ebenfalls weggebracht und ihr Mietsvertrag gekündigt. Obwohl sie weitere Probetermine hätten.
Laut Augenzeugenberichten, wurde die Veranda am selben Tag noch abgerissen und einige Bäume gefällt.
Wir lassen uns sicher nicht verarschen und bitten alle Menschen die ein Hausprojekt in Wien wollen, selbst aktiv zu werden und sich Aktionen zu überlegen und zu machen.
Wir bedanken uns bei all den Menschen und Initiativen die uns unterstützt haben, es war wirklich toll zu sehen was sich in dieser Woche alles getan hat. (siehe Unterstützen)
Dieses Mail haben wir gerade von einer Nachbarin bekommen:
"war soeben mit Apfelstudel usw. bei euch - wollte hineingehe, da empfing mich die SECURITY und teilte mir mit, ihr seid seit 3.30h nicht mehr dort und werdet auch nicht mehr zurückkommen."
Wir kommen wieder, solange bis es ein selbstverwaltetes Hausprojekt gibt.
Hausprojekt Aktionswoche(n) in der Triesterstr. 114 von 2. - ?? Oktober 2009
Wir haben das Hausprojekt in der Triesterstrasse 114 (10.Bezirk) eröffnet, und es gibt jede Menge Programm!!! (Workshops,
Filmvorführungen, Diskussionen, Feiern, Essen, ...)
Wir wollen
unser Konzept und unsere Grundsätze für ein selbstverwaltetes
Hausprojekt in Wien in die Tat umsetzen und Raum für Projekte,
kritische Auseinandersetzung und kollektives Wohnen schaffen. Über
80.000 Wohnungen stehen in Wien leer. Eigentlich ein ganzer Bezirk, der
auf Selbstverwaltung wartet und genug Platz für emanzipatorische
Projekte. Wir benötigen Räume, die in Wien viel zu selten sind; Räume,
die wir uns nehmen und gestalten können zum gemeinsamen Lernen, Experimentieren, Reflektieren. Wir freuen uns auf die
aktive Mitgestaltung und Unterstützung verschiedenster Initiativen und
Individuen und benötigen dringend eure Solidarität und Unterstützung!
Im Haus gibts es bereits
KostNix Café und Laden: täglich 15.00Uhr – 20.00Uhr
- Kaffee und Kuchen etc.
- Kostnixeck
- Kostnixkino
- Diskussionsveranstaltungen
- Workshops
- Spiele
Ausstellungen:
- Secret Exhibition
im 1. Stock, wir starten eine Ausstellung: OFFEN FÜR ALLE + ALLES = UNKURATIERT. Am Samstag Morgen kann begonnen werden Arbeiten hinzubringen und aufzubauen. WORK IN PROGRESS ist ebenso willkommen wie fertige Projekte. Wir sind Alle für unsere Projekte / Material / Aufbau / Abbau und für uns selbst verantwortlich. Es gibt keine Haftung und Garantie für die Arbeiten. Für dringende Fragen zur Ausstellung: betonstadtplastik [at] riseup.net
- Die Fahrenden Die Ausstellung zeigt exemplarisch die Geschichte und Gegenwart, Selbstbildnisse und Außendarstellung, Verfolgung und Widerstand verschiedener Fahrender.
- Die Grenze ist Überall, Schengener Abkommen, Auswirkungen, Instrumente & Widerstand im Erdgeschoß
Bikekitchen: Fahrrad reparieren, usw. jeden Tag ab etwa 14:00.
Küche: freut sich über Mithilfe und Zutaten, Essen von 19-20h
Tägliches Infotreffen: 15:00h
Infopoint am Eingang, Studier- und Arbeitszimmer, Schlafräume, etc.
Kontakt: hausprojekt [at] riseup.net
Flyer A4-Kopiervorage (pdf): front / back
Stencilvorlage
Infos, wie Ihr am besten öffentlich herkommt, findet Ihr unter untenstehendem Link:
Öffis
Programm
täglich:
Kostnixcafé: täglich 15.00Uhr – 20.00Uhr
- Kaffee und Kuchen etc.
- Kostnixeck
- Kostnixkino
- Diskussionsveranstaltungen
- Workshops
- Spiele
Bikekitchen
Fahrrad reparieren, usw. jeden Tag ab etwa 14:00.
offene Küche: Essen von 19-20 Uhr. freut sich über Mithilfe und Zutaten
MedienwerkstattAusstellungen
-
Secret Exhibition
OFFEN FÜR ALLE + ALLES = UNKURATIERT, im 1. Stock
-
Die Fahrenden Die Ausstellung zeigt exemplarisch die Geschichte und Gegenwart, Selbstbildnisse und Außendarstellung, Verfolgung und Widerstand verschiedener Fahrender, im Erdgeschoß
-
Die Grenze ist Überall, Schengener Abkommen, Auswirkungen, Instrumente & Widerstand, im Erdgeschoß
Infopoint: Hier sollten alle Infos zusammenfließen. Die Koordination der Aktivitäten, was zu tun ist, was gebraucht wird, wann was stattfindet etc. findet ihr hier. Bitte helft mit, indem ihr eure Sachen auf den Plakaten ankündigt, Aufgaben übernehmt usw.
Was war:
Do 1.10.2009 zum vor-Auftakt:
20:00 69 - the movie (Ungdomshuset doku) im Politdiskubeisl EKH Medienwerkstatt
Fr 2.10.2009
19:30 Aufbau und Einrichten
Sa 3.10.2009
15:00 Infotreffen
15:00 Kostnixcafe: Müllbasteln und Aktionskunst
16:00 Jonglieraustausc
17:00 Straßeninterview-Screening und anschließende Diskussionsrunde zu Überwachung im öffentlichen Raum - eine Veranstaltung der Rosa Antifa Wien (RAW) - nähere Infos: http://www.raw.at/texte/sonstiges/uewoche_prog.htm (konnte leider noch nicht stattfinden)
18:00 Stencil-Workshop/Erfahrungsaustausch
20:00 Vernissage im Artlab
So, 4.10.2009
14:00 Eröffnung der Schengen Ausstellung / Die Grenze ist überall! Schengen: Abkommen, Instrumente, Auswirkungen, Widerstand
15:00 Infotreffen
15:00 Kostnixcafe: Spielenachmittag mit Kinderprogramm (Kugelbahn, Märchen, Spiele)
16:00 Jonglieraustausch
17:00 Workshop: gewaltfreie Kommunikation
16:00 offene Lyrikrunde: Geschichten, Gedichte, Flugis, Manifeste - selbst- u. fremdgeschriebenes
Mo, 5.10.2009
15:00 Infotreffen
15:00 Kostnixcafe: Brettspiele von klassisch bis postmodern
18:00 Stencil-Workshop/Erfahrungsaustausch
Di, 6.10.2009
15:00 Infotreffen
15:00 Kostnixcafe: Doku und Film-Nachmittag (s.u. für genauere Beschreibung)
* Battle of Tuntenhaus (GB, 1990, Juliet Bashore, dt/eng, 60 min)
* Kollektiv Mainzer Strasse – Sag Niemals Nie – Dokumentation Der Brutalen räumung Durch Die Polizei (D, 1990)
* Züri brännt (CH 1980)
Spielfilme:
* Estrategia del caracol / Strategie der Schnecke (Kolumbien, 1993, 115 Min. dt. m sp. Ut)
* lavorare con lentezza- radio alice (Italien/Frk. 2004, 111 min, Guido Chiesa/Wu Ming)
19:00 Antifa-Diskussion: Selbstschutz, bürgerliche Ideologie, revolutionäre Taktik?
Mi, 7.10.2009
15:00 Infotreffen
16:00 Kostnixcafe: Schwerpunkt zu Umsonstökonomie
16:00 Uhr:
Kurzfilm: “The Giveaway Shop“
Kurzer Dokumentarfilm über einen Kostixladen in Amsterdam
17:00 Uhr:
Vortrag: "Aus der Geschichte der Umsonstökonomie: Die Diggers"
Mit Bildern und Vortrag wird in diesem Workshop die Geschichte der Diggers vorgestellt. In den 1960er Jahren aus einer Guerilla Theater Gruppe entstande, versuchte dieses anarchistische Kollektiv vor allem in San Francisco und New York umsonstökonomische Strukturen aufzubauen. So entstanden ganze Stadtviertel, mit einem Netzwerk aus besetzten Häusern, Umsonstessen- und Umsonstläden, Umsonstmedizin- Transport, -Druckerei- Bäckerei Kulturverantaltungen und vielem mehr. Anschließend Diskussion
19:00 Uhr:
Film: „Der Sammler und die Sammlerin / Les glaneurs et la glaneuse“
„Der Sammler und die Sammlerin“ zeigt die noch heute lebendige Tradition, in welcher Menschen, manchmal freiwillig, manchmal aus Not, nach der Ernte oder den Wochenmärkten Kartoffeln, Äpfel und andere zurückgelassene Dinge auflesen, nur dass heutzutage die Sammler auf ihren Wegen genauso gut Kühlschränke und anderen Schrott vorfinden können
16:00 offene Lyrikrunde: Geschichten, Gedichte, Flugis, Manifeste - selbst- u. fremdgeschriebenes
18:00 Stencil-Workshop/Erfahrungsaustausch
Do, 8.10.2009
15:00 Infotreffen
15:00 Kostnixcafe: Chill-cafe
19:00 "Marie übt die Anarchie" -Eine Musik-Theater-Performance:
Wir sollten uns über ein Leben ohne Kapitalismus bloß nicht den Kopf zerbrechen. Wir tun es trotzdem! Marie ist Verkäuferin. Marie steckt im System fest. Unter miesesten Arbeitsbedingungen leidend, hat sie sich doch einen wachen Geist, ein freches Mundwerk und ihre Fähigkeit zu träumen bewahrt. Durch Anregungen aus dem „Netz“ (ausgesuchte Texte) und durch die immer wieder aktuellen Lieder von Jura Soyfer (Eigenvertonungen) kommt sie ins Nachdenken und ihr Widerstandsgeist wird geweckt. Die Verkäuferin beginnt zu verschenken statt zu verkaufen.Sie lädt das Publikum ein, die lebensbeherrschenden Begriffe „Arbeit“ und „Geld’“ in Frage zu stellen. Wo bin ich unfrei? Ist eine Welt ohne Geld vorstellbar? Wie könnte ein „gutes Leben“ aussehen? Wie könnte eine „gute Welt“ aussehen?
Konzept: Maren Rahmann
(Schauspielerin, Performerin, Musikerin, Clownin),
Text: Franz Schandl (Historiker, Publizist, „Streifzüge“) u. Maren Rahmann
Textzitate u. Lieder: Jura Soyfer, Karl Marx, Georg Büchner u.a.
Musik u. Spiel: Maren Rahmann (Akkordeon) und Rudi Görnet (Kontrabass)
20h: Boxtraining im BikeKitchen-Raum20:00 Uhr:
Film: „Natasha“ von Ulli Gladik (2008, 84 min, Digi Beta, Bulgarisch mit deutschen Untertiteln)
KostnixKino zeigt in Kooperation mit der BettelLobby Wien "Natasha" von Ulli Gladik.
Natasha lebt in einer kleinen Stadt in der Nähe von Sofia/Bulgarien. Um ihre Familie zu ernähren, fährt sie seit drei Jahren mehrmals jährlich nach Österreich um zu betteln. Ulli Gladik, Kamerafrau und Regisseurin in Personalunion, begleitete Natasha und ihre Familie im Zeitraum von fast zwei Jahren. Der Film zeigt Natashas Alltag als Bettlerin in Österreich und die Lebensumstände in ihrer Heimat. http://www.natasha-der-film.at
Nach der Filmvorführung Gespräch mit der Filmemacherin Ulli Gladik und anderen von BettelLobby Wien (http://bettellobbywien.wordpress.com/)
Fr, 9.10.2009
15:00 Infotreffen
20:00 Finissage im Artlab
Sa, 10.10.2009
14:00 Climbing & Abseiling Workshop
18:00 Stencil-Erfahrungsaustausch
20:00 Offener Abend mit Getränken und Essen - I:da goes Hausprojekt
So, 11.10.2009
15:00 Infotreffen
-) KostNixCafe:
20:00: Film: "The potentially of storming heaven" Griechenland, Dez. 08)
20:30: Film: "300 Juden gegen Franco" (Spanische Revolution)
~ 22:00: "Vivir la Utopia" ("Die Utopie leben", Spanische Revolution)
-) Infos über das Anarchistische Sommercamp 2010 (Uhrzeit noch nicht fix)
Termin noch nicht fix:
Workshop zu Pariser Mai 68 - Filmvorführung "can dialectic break bricks"
WEF-Istanbul Workshop
Verkehrsanbindung
Öffis
Zuerst einmal ein Übersichtsplan der Umgebung: Karte_Triester.pdf
Strassenbahn
Näheste Haltestelle: Otto-Probst Platz
Entfernung: ca. 800 Meter östlich
Info's: in 16 Minuten am Reumannplatz (U1)
Bus
261
Näheste Haltestelle: Computerstrasse/Triesterstrasse
Entfernung: ca. 100 Meter nördlich
Info's: in 10 Minuten am Südtirolerplatz (U1)
Näheste Haltestelle: Computerstrasse/Triesterstrasse
Entfernung: ca. 100 Meter nördlich
Info's: 12 Minuten zur SCS und 14 Minuten zum Südtirolerplatz (U1)
Näheste Haltestelle: Computerstrasse/Triesterstrasse
Entfernung: ca. 100 Meter nördlich
Info's: in 7 Minuten am Schöpfwerk (U6)
Näheste Haltestelle: Computerstrasse/Triesterstrasse
Entfernung: ca. 100 Meter nördlich
Info's: in 21 Minuten am Reumannplatz (U1)
Näheste Haltestelle: Purkytgasse
Entfernung: ca. 600 Meter südlich
Info's: in 7 Minuten in Alterlaa und 19 Minuten am Reumannplatz (U1)
Näheste Haltestelle: Computerstrasse/Triesterstrasse
Entfernung: ca. 100 Meter nördlich
Info's: Oper <-> Computerstrasse/Triesterstrasse
(Otto-Probst-Straße ARBÖ stadtauswärts) 24 Minuten; EKH
(Laxenburgerstrasse/Gudrunstrasse) 15 Minuten
Badner Bahn
Badner Bahn
Näheste Haltestelle: Gutheil-Schoder-Gasse
Entfernung: ca. 700 Meter westlich
Info's: SCS in 10 Minuten, am Schöpfwerk in 1 Minute, Philadelphiabrücke 4 Minuten und am Karlsplatz in 23 Minuten
U-Bahn
U6
Näheste Haltestelle: Am Schöpfwerk
Entfernung: ca. 2 Kilometer westlich
Info's: in 9 Minuten am Westbahnhof; 16 Minuten an der Alserstrasse; 28 Minuten in Floridsdorf; 2 Minuten in Alterlaa
ÖBB
R 172 und andere R's
Näheste Haltestelle: Gutheil-Schoder-Gasse
Entfernung: ca. 700 Meter westlich
Info's: SCS in 10 Minuten, am Schöpfwerk in 1 Minute, Philadelphiabrücke 4 Minuten und am Karlsplatz in 23 Minuten
Rad
Vom Matzleinsdorferplatz bis zum Haus bei normalem Tempo mit dem Rad: 13 Minuten
Ca. die Hälfte des Weges schwach Bergauf und die andere Hälfte schwach Bergab.
Triesterstrasse muss nie gekreuzt werden und es gibt nur wenige Ampeln.
Beginnend vom Matzleinsdorferplatz sind die ersten ca. 150m
ziemlich schrecklich. Grau, viel Verkehr und notgedrungen auf dem
Gehsteig fahrend.
Danach gehts ca bis zur Hälfte besser (gemeinsamer Geh- und Radweg).
Die letzte Hälfte ist super - von der Strasse getrennter eigener Radweg. (bis zur Computerstrasse - also quasi vor's Haus)
"Hausprojekt" Action Week VIENNA - english, italiano, francais, castellano
Politdiskubeisl im EKH
das politdiskubeisl im
ekh präsentiert:
ganz im sinne der
Hausprojekt Aktionswoche
am: Donnerstag 1.10. ab
20 uhr
den film: 69
'69' schildert die
letzten 6 Monate in der Geschichte des
Jugendhauses, gesehen
durch die Augen der Aktivisten. Durch die
Zusammenstellung von
einzigartigem Filmmaterial von geheimen Meetings,
direkten Aktionen,
Riots, den Alltag des Jugendhauskollektivs und die
Räumung, gefilmt im
Haus, portraitiert diese Dokumentation die
Spannungen zwischen
marginalisiert und radikalisiert werden.
Die Kombination
zwischen einem Filmregisseur aus der europäischen
DIY/Aktivisten Szene
und einer hochfinanzierten Filmproduktion ergibt
einen ziemlich
kontroversen Mix. Seit der Premiere im Oktober, bekam
'69' drei
Auszeichnungen eines internationalen Filmfestivals für den
besten neuen nordischen
Regisseur, die beste dänische Dokumentation
und einen Audience
award.."
A film by Nikolaj
Viborg
Produced by Bastard
Film, with support from The Danish Filminstitut and DR2
Spieldauer: 60 min. In
dänischer Sprache mit deutschen oder englischen
Untertiteln.
Prachtbau
Abschiebung ist Mord
Dienstag (6.10.2009) Mittag hängten Aktivist_innen der Gruppe Hausprojekt ein Transparent mit der Aufschrift: „Abschiebung ist Mord“ an der Fussgänger_innenbrücke über der Triesterstrasse auf. Der Anlass für diese Aktion ist eine für heute Abend geplante Massenabschiebung von Flüchtlingen in Wien-Schwechat. Der offizielle Schriftzug auf der Brücke verabschiedet an der unsichtbaren Stadtgrenze mehrsprachig und freundlich alle aus Wien Herausfahrenden. Während der Staat Menschen die nach Österreich kommen, immer wieder gewaltsam zur Abreise zwingt, sie Abschiebt. In der Regel ohne die Chance wiederzukommen.
Das Hausprojekt stellt sich klar gegen diesen institutionalisierten Rassismus. Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht für alle!!!
Wagenplätze-Solidaritäts-Demonstration 26.9.09
Liebe Leute,
die derzeitige Situation rund um die zwei neuen, in Wien entstandenen, Wagenplätze ist untragbar. Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihrer Art zu Leben von der Stadt kriminalisiert, vertrieben und mit Geldstrafen bedroht werden. Zigtausende Quadratmeter Grund im Eigentum der Stadt, des Bundes oder deren nahestehenden Organisationen stehen in Wien leer und werden nicht genutzt, trotzdem versagen die Verantwortlichen in der einfachen Aufgabe, den WagenbewohnerInnen eine gesicherte und nicht ständig bedrohte Existenz zu ermöglichen.
Der Winter rückt immer näher und weiterhin sind keine Anzeichen für einen Schritt in Richtung Problemlösung zu sehen, deshalb werden wir am 26.09.2009 mit vielen Menschen auf die Straße gehen und unsere Solidarität mit den Wagenplätzen bekunden:
Wir fordern die sofortige Legalisierung des Wagenlebens!
Wir fordern die Möglichkeit der langfristigen Nutzung von Grundstücken, die in Größe, Infrastruktur und Lage den Vorstellungen der betroffenen WagenbewohnerInnen
entsprechen!
Alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich dazu eingeladen sich kreativ und laut, mit Aktionen, inhaltlichen Beiträgen und viel Motivation an der
Demonstration zu beteiligen, die Eckdaten sind:
Samstag, 26.09.2009
Treffpunkt 14:00
Europaplatz, Wien
http://hafenstrasze.wagenplatz.at/
http://treibstoff.wagenplatz.at/
Hausprojekt Her!
Dafür brauchts Raum. Und den gibts, nur leider hinter verschlossenen Türen, geschützt durch Gesetze von denen die wenigsten was haben, bei denen noch weniger Menschen mitbeschließen konnten und verteidigt von jenen, die nur Befehle ausführen statt selber zu denken.
In der Nacht von 9. auf 10. Juli haben wir deshalb 10 leere Häuser in Wien kurzfristig besetzt und mit Transparenten versehen. Wir wollen mit dieser Aktion auf die über 80.000 leerstehenden Wohnungen in Wien aufmerksam machen. Eigentlich ein ganzer Bezirk, der auf Selbstverwaltung wartet und genug Platz für emanzipatorische Projekte. Wir sind für die Aufhebung von Eigentum an Grund, Boden und anderen Produktionsmitteln zu Gunsten einer kooperativen und selbstverwalteten Nutzung aller. Als sofort umsetzbaren Schritt fordern wir die Freigabe von lang leerstehendem Raum.
Die 10 besetzten Gebäude sind quer über Wien verteilt. Sie wurden ausgesucht, weil sie seit Jahren leer standen. Einige Gebäude gehörten der Stadt Wien und waren sozialen Zielen gewidmet bevor sie an Privatunternehmen verkauft wurden. Beispiele dafür sind das Haus "Zum Füchsel" in der Praterstraße 10 oder die Villa Hohe Warte, die ursprünglich als Waisenhaus gewidmet war.
Wir wollen einen Ort, wo wir an den Formen unseres Beisammenseins und dem Aufbrechen fremdbestimmter Strukturen arbeiten können - einen Ort, wo das, wofür wir kämpfen, erlebbar emacht werden kann. Unsere Sexismen, Rassismen, Homophobie, Antisemitismen usw. sind ein Teil von uns, wir können sie nicht einfach an der Türe ablegen. Eine sich als emanzipatorisch erstehende Praxis muss darum vor allem im Umgang miteinander ansetzen. Daher soll im HausProjekt auf die praktische und theoretische Auseinandersetzung über Normierung von Raum, sowie den damit verbundenen allzu oft rassistischen, männlichen und heteronormativen Verhaltenweisen besonders Wert gelegt werden. Zur Erreichung dieses Zieles gibt es bestimmte Grundsätze, auf denen das Projekt aufbaut.
Menschen/Gruppen die Projekte umsetzen möchten und dafür Raum und/oder Infrastruktur benötigen sind eingeladen sich am Hausprojekt zu beteiligen. Innerhalb des Hauses wird es auf der Bandbreite von Offener Raum bis Rückzugsraum verschiedene Ebenen der Umsetzung geben.
Fester Bestandteil soll ein Kollektivbereich mit Werkstätten, KostnixLaden, Cafe und Projekträumen sein. Der Kollektivbereich ist der Bereich, in dem auch Menschen die nicht im Haus wohnen konkrete Projekte umsetzen können. Dieser Bereich steht allen Menschen offen, die sich mit den Grundsätzen des Hauses identifizieren können.
Der Wohnbereich ist auch der Rückzugsraum für jene, die ihren Lebensmittelpunkt in das Haus verlegen wollen. Wahrscheinlich wird es je nach Bedürfnissen verschiedene Wohngruppen mit gemeinsamen Wohnzimmern, mehreren Küchen usw. geben. Wichtig ist uns, dass das Haus auch ein Ort wird an dem sich Kinder wohlfühlen können.
Nichts davon wird passieren wenn wir uns nicht organisieren! Wir empfehlen die Rechtsform nach §278a
Leerstandsnutzung
Wir fordern wir das Recht, lang leerstehenden Raum für unkommerzielle Projekte nutzen zu können. Neben der Belebung der NachbarInnenschaft hat es die Wirkung einer Strafsteuer für Leerstand. Durch die Gefahr den Eigentumsanspruch auf ungenützten Raum zu verlieren, wird der Mietpreisspekulation entgegengewirkt und Mieten niedrig gehalten.
Streichung des § 37 SPG "Auflösung von Besetzungen"
Gesetzesentwurf: Leerstandsnutzung
(1) Wenn eine Liegenschaft über ein Jahr weder für Bauarbeiten, gewerbliche Aktivitäten oder zum Wohnen genutzt wird, ist deren Inanspruchnahme durch Dritte für nicht kommerzielle Zwecke gestattet. Betriebs- und Instandhaltungskosten sind von den Nutzenden zu entrichten.
(2) Sobald die Möglichkeit der Umsetzung neuer Nutzungspläne der Eigentümerin oder des Eigentümers nachgewissen werden können, muss die Liegenschaft innerhalb einer Frist von einem Monat wieder verlassen werden. Der Zustand muss dabei zumindest dem Niveau vor der Inanspruchnahme entsprechen.
(3) Wenn ein Liegenschaft über drei Jahre weder für Bauarbeiten, gewerbliche Aktivitäten oder zum Wohnen genutzt wird oder die Zwischennutzung über ein Jahr andauert, verliert Absatz 2 seine Gültigkeit und die Leerstandsnützerinnen und -nützer erhalten ein unbefristetes Nutzungsrecht für nicht kommerzielle Zwecke.














